Frauenarzt Bad Homburg
Frauenarzt Bad Homburg

Erweiterte Krebsvorsorge und Brustdiagnostik

 

Krebserkrankungen bedrohen Gesundheit und Leben der Menschen. In zunehmendem Maße sind für Frauen Brustkrebs und Dickdarmkrebs gefährlich.

 

Dank einer wirkungsvollen Vorsorge sind die Erkrankungen mit Gebärmutterkrebs inzwischen rückläufig. Bisher gibt es jedoch noch keine sichere Methode, um Krebserkrankungen generell zu verhindern.

 

Umso wichtiger ist die Früherkennung. Denn je früher wir eine Erkrankung feststellen, desto besser können wir Ihnen helfen. Bei früh erkannten Krebserkrankungen ist eine Heilung so weit möglich, dass die Erkrankung für das weitere Leben keine Bedeutung mehr hat.

 

Wichtig ist, dass jede Frau ab dem 20. Lebensjahr regelmäßig, einmal im Jahr, zur Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchung geht!

 

Alle in unserer Praxis angebotenen Untersuchungen sind wissenschaftlich begründet und gesichert. Die Untersuchungen werden mit modernsten Geräten oder in hoch qualifizierten Laboren durchgeführt!

 


Zellabstrich vom Muttermund
Ab dem 20. Lebensjahr wird von den Krankenkassen der jährliche Abstrich vom Muttermund zur Auswertung der Zellen angeboten. Bei diesem Zellabstrich können Vorstufen von Muttermundskrebs sicher erkannt werden. 

 

Da die Entwicklung des Muttermundskrebses meistens über eine Virusinfektion mit dem Papilloma-Virus (HPV-Viren) erfolgt, ist es auch möglich, hierfür einen Abstrich durchzuführen. Damit kann man bei Vorliegen  eines positiven Befundes ein erhöhtes Risiko bestimmen. Der Abstrich auf Papillomaviren (HPV-Test) ist jedoch leider keine Kassenleistung und muss von Ihnen persönlich bezahlt werden.

 

Ein ebenfalls ganz modernes Verfahren ist die Thin-Prep-Methode.  Durch eine besondere Technik und durch rechnergestützte Auswertungen ist der Muttermundsabstrich dabei noch sicherer zu beurteilen, frühe Vorstufen des Muttermundkrebses lassen sich noch besser finden.

 

In anderen europäischen Ländern ist dieses Verfahren als Routineverfahren fest etabliert. In Deutschland werden die Kosten für diese Vorsorgeuntersuchungen bislang aber nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 


Tastuntersuchung des Genitals
Einmal im Jahr, ab dem 20. Lebensjahr, ist eine Tastuntersuchung des Genitale erforderlich. Dabei werden die Gebärmutter und die Eierstöcke auf Veränderungen wie Eierstockkrebs oder Gebärmutterkrebs abgetastet. Bei einem auffälligen Befund folgt unmittelbar die Ultraschalluntersuchung des Genitals. Diese Untersuchung ist ab dem 20. Lebensjahr eine Regelleistung und wird von allen Krankenkassen übernommen.

 

Brustuntersuchung
Ab dem 30. Lebensjahr ist es Regelleistung der Krankenkassen, im Rahmen der Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchung die Brüste auf Veränderungen abzutasten.

 

Mit zirka 47.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland gehört der Brustkrebs nach wie vor zu den bedrohlichsten Krebsarten.

 

Sollte der Tastbefund Auffälligkeiten ergeben, würde sich unmittelbar eine Ultraschalluntersuchung in unserer Praxis anschließen, die Mammographie würde von einem Facharzt für Radiologie durchgeführt werden. Sollte eine Gewebeprobe zur sicheren Abklärung notwendig sein, kann die Gewebeentnahme in unserer Praxis schmerzfrei durchgeführt werden.

 

Da bei der Tastuntersuchung Veränderungen erst ab einer gewissen Größe festgestellt werden können, empfehlen wir einen regelmäßigen Vorsorgeultraschall der Brust. Ab dem 30. Lebensjahr, früher ist es nicht sinnvoll, kann durch eine gründliche Ultraschalluntersuchung der Brust eine Erkrankung des Drüsengewebes ausgeschlossen werden. Lediglich Mikroverkalkungen der Brust können bei der Ultraschalluntersuchung nicht erkannt werden. Die Vorsorgeultraschalluntersuchung der Brust ist eine Sonderleistung unserer Praxis und wird als Selbstzahlerleistung berechnet. Diese zusätzliche Untersuchung empfiehlt sich im Abstand von 1 bis 2 Jahren durchzuführen.

 

Früherkennung von Darmkrebs
Ab dem 50. Lebensjahr wird bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung auch eine Tastuntersuchung des Enddarmes durchgeführt. Hierbei geht es darum, Frühstufen des Enddarmkrebses festzustellen.

 

Alle zwei Jahre wird ein Stuhltest auf verstecktes Blut angeboten, hierbei will man Frühformen oder Polypen des Darmes im gesamten Verlauf des Dickdarmes erkennen. Beide Untersuchungen sind Leistungen der normalen Krebsvorsorge oder Früherkennung und werden von den Kassen erstattet. Ab dem 55. Lebensjahr wird von den Krankenkassen im Abstand von 10 Jahren als Vorsorgeleistung eine Dickdarmspiegelung angeboten. Dringend möchten wir allen Patienten raten, dieses Angebot der Krankenkassen zu nutzen.

 

Zusätzlich bieten wir zwischen diesen, von den Krankenkassen bezahlten Darmuntersuchungen, ein modernes immunologisches Verfahren zur Feststellung von geringsten Blutbeimengungen im Stuhl an. Mit hoher Sicherheit wird  hierbei zusätzlich ein früher Darmkrebs ausgeschlossen. Selbstverständlich können auch Männer diesen immunologischen Stuhltest in unserer Praxis durchführen lassen.

 

Früherkennung von Blasenkrebs
Der neue Test „NMP-22-Bladder-Check“ ermöglicht eine frühzeitige Diagnose des Harnblasenkarzinoms! Schnell und einfach – eine Urinprobe genügt. Der NMP22-Test bestimmt dabei ein Protein, das ein Indikator für einen Tumor sein kann.

 

Blutuntersuchung (Tumormarker)
Zur erweiterten Vorsorge ist eine regelmäßige Laboruntersuchung sinnvoll – auch wenn keine Erkrankung oder Beschwerden vorliegen. Neben Tumormarker und Blutbild beinhaltet die Untersuchung auf Wunsch auch den Hormonstatus, einen Schilddrüsen-, Nieren- und Leber-Check sowie eine Bestimmung des Fettstoffwechsels.

 

Sprechen Sie uns an – wir können viel für Sie tun!